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Häufig gestellte Fragen zum Thema IP Kamera

1. Welche Vorteile hat einer IP WLAN Kamera?

Im Unterschied zur analogen IP Kamera liefert die WLAN Kamera oder auch WLAN Webcam das aufgezeichnete Bildmaterial nicht an einen DVR, Fernseher oder DVD- Player, sondern an einen Webserver. Damit entspricht sie dem neuesten Standard unter den Videoüberwachungssystemen und macht insbesondere eine höhere Auflösung der Bilder und Videos möglich. Selbst bei Benutzung des Zooms werden auf diese Weise noch sehr deutliche Aufnahmen erreicht. Dementsprechend lässt sich außerdem bei Verwendung eines Weitwinkelobjektivs bei gleicher Auflösung ein sehr großes Areal überwachen.

Bei aller Komplexität der Technik einer solchen WLAN Kamera bleibt diese für den Benutzer einfach in der Handhabung. Die meisten Hersteller legen der WLAN Kamera eine leicht verständliche Anleitung bei. Neben dieser Grundvoraussetzung einer guten Kamera zur Überwachung gilt es beim Kauf einer solchen nur noch die eigenen Ansprüche an das Gerät mit den angegebenen Funktionen zu vergleichen, um das für dich passende Modell zu finden.

Achte dabei am besten zuerst auf eine gute Auflösung und einen breiten Blickwinkel, damit dir WLAN Kamera dir qualitativ hochwertiges Bildmaterial generiert. Danach wählst du die gewünschten Eigenschaften der Überwachungskamera aus. Für den Außenbereich benötigst du ein wetterfestes Gerät, falls du auch im Dunkeln aufzeichnen möchtest, bietet der Markt eine breite Auswahl an entsprechend ausgerüsteten Kameraausführungen. Lass dir Zeit, die enorme Produktvielfalt der angebotenen Kameramodelle zu entdecken. Neben Alarmfunktionen, Zwei- Wege- Audio- Technik, Bewegungs- und Geräuscherkennung, können die intelligenten Varianten heutzutage sogar bekannte und fremde Gesichter unterscheiden.


2. Wozu benötigt man eine Nachtsicht Infrarot Überwachungskamera?

Die neuesten Entwicklungen der Technik im Bereich von Nachtsichtkameras machen heute gestochen scharfe Aufzeichnungen selbst bei absoluter Dunkelheit möglich. Wie das geht? In die Kamera eingebaute LEDs generieren sehr deutliche Aufnahmen in der Dämmerung und auch bei nächtlicher Finsternis. Das menschliche Auge nimmt das in die Kamera eingebaute Infrarotlicht nicht wahr. Je mehr Leuchtmittel dieser Art in der Kamera zum Einsatz kommen, umso größer fällt die Reichweite und auch die Auflösung des Bildmaterials aus.

Um die für dich passende Infrarot Überwachungskamera zu finden, geht es demnach in erster Linie darum, wie groß das zu überwachende Gebiet ist. Im Gegensatz dazu spielt die Dunkelheit in ihrer Intensität eine untergeordnete Rolle. Achte beim Kauf der Kamera mit Nachtsicht darauf, dass möglichst viele LEDs verbaut wurden und auch die Auflösung im hohen Bereich liegt, wenn es dir vor allem um sehr gute Aufnahmen in der Dunkelheit geht.

Die übrigen Eigenschaften der für dich richtigen Kameraausführung variieren mit dem Verwendungszweck deines Videoüberwachungssystemes. Für die Aufnahmen am Tag ist relevant, ob die Kamera im Außen- oder Innenbereich aufgestellt wird, welche Räume und Gebieten kontrolliert werden sollen und ob Alarmfunktionen notwendig sind.

Die verschiedenen Merkmale der unterschiedlichen Kameramodelle neben der Nachtsichtaufnahme erfährst du auf der Startseite.


3. Welche Gesetzesrichtlinien musst du bei der Installation von Videoüberwachungskameras beachten?

Sowohl im Außen- als auch im Innenbereich: Wer nicht mit dem Gesetz in Konflikt geraten will, muss sich vor der Anbringung einer IP Kamera zur Überwachung über die gesetzlichen Bestimmungen informieren und diese beachten.

Grundsätzlich ist die Installation einer Videoüberwachung des Außengeländes von privatem Eigentum zulässig. Der Aufnahmeradius darf dabei jedoch keinesfalls öffentliche Wege und Straßen oder das Nachbargrundstück umfassen. Ein Hinweisschild, welches das Vorhandensein einer Kamera anzeigt, ist gut sichtbar anzubringen. Gespeicherte Aufnahmen müssen regelmäßig gelöscht und vor Dritten im Zugriff geschützt werden.

Den Hintergrund bilden die Gesetze, welche dem Schutz der persönlichen Rechte der Menschen dienen, nämlich dem Recht einer jeden Person auf informationelle Selbstbestimmung und dem Recht eines jeden Bürgers am eigenen Bild. Jeder Mensch soll demnach frei darüber entscheiden können, ob und unter welchen Umständen Aufzeichnungen der eigenen Person gemacht werden. Auch bei der Anbringung einer IP Kamera zur Überwachung in Innenräumen fallen dementsprechende Regelungen an. Jeder Besucher ist von der Videoaufnahme in Kenntnis zu setzen. Zudem darf auch hier das Blickfeld der IP Kamera nicht in benachbarte oder öffentliche Bereiche reichen.

Am Arbeitsplatz begrenzen die Gesetze die Verwendung einer Videoüberwachung laut Rechtsprechung noch stärker. Neben der rechtskonformen Anbringung der Überwachungskamera ist in diesem Bereich lediglich eine visuelle Aufzeichnung der Geschäftsräume erlaubt. Jegliche Form der Mitarbeiterbeobachtung per Audioüberwachung ist verboten.

Weiterführende Informationen zur Handhabung der Kamera zur Überwachung in gesetzlich zulässigen Bahnen lassen sich in der des Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein zu diesem Thema herausgegebenen Broschüre nachlesen.


4. Eignet sich eine IP Kamera als Alarmanlage für zu Hause?

Eine mit den entsprechenden Funktionen ausgestattete Kamera zur Überwachung kann durchaus als Alarmanlage für zu Hause eingesetzt und empfohlen werden.

Besitzt die Überwachungskamera eine Bewegungserkennung lässt sich ein automatisches Alarmsignal einstellen, welches potentielle Einbrecher in die Flucht schlägt. Das Gerät sendet gleichzeitig zum Beispiel eine E- Mail an den Benutzer oder startet die Videoaufzeichnung. So lässt sich der Täter auch nach einer Flucht eventuell noch identifizieren, von der Polizei ausfindig machen und zur Rechenschaft ziehen.


5. Eignet sich eine IP Überwachungskamera als Babyphone?

Ja. Der Einsatz der IP Kamera im Kinderzimmer erfreut sich unter modernen Eltern immer größerer Beliebtheit. Als Alternative zum herkömmlichen Babyphone punktet die IP Kamera zur Überwachung insbesondere mit der Möglichkeit, den Nachwuchs nicht nur akustisch, sondern ebenfalls visuell zu überwachen.

Ohne den Schlafbereich des Babys oder Kleinkindes zu betreten, kann Mutter oder Vater immer mal wieder einen raschen Blick auf das schlummernde Kind werfen. Gerade wenn keine Geräusche vernommen werden, liefert dies eine Beruhigung für die Eltern. Durch die Ausstattung der IP Kamera mit Lautsprecher und Mikrofon ist es den Eltern zudem möglich, dem Kleinkind oder Baby beruhigende Worte zu zu flüstern, falls dieses erwacht.


6. Kann eine IP Kamera auch als Gegensprechanlage benutzt werden?

Ein entsprechend ausgestattetes IP Kameramodell lässt sich neben der Überwachungsfunktion beispielsweise im Eingangsbereich außen auch hervorragend als Gegensprechanlage benutzen. Dazu muss die Überwachungskamera lediglich mit der ohnehin gängigen Zwei-Wege-Audio- Technik ausgerüstet sein, sodass ein integriertes Mikrofon sowie ein eingebauter Lautsprecher vorhanden sind.

Besucher können dann über die IP Kamera nicht nur angesehen, sondern auch angesprochen werden. Fremde Personen können auf ihr Anliegen hin überprüft werden, bevor ihnen der Zutritt gewährt wird. Bekannte Besucher werden freundlich um Eintritt gebeten, während der Türsummer betätigt wird.


7. Reicht eine Auflösung von unter 2 Megapixeln bei einer IP Kamera?

Falls die IP Kamera als Alternative zum Babyphone genutzt wird und die Installation in direkter Nähe zum Kinderbett möglich ist, reicht eine Auflösung von unter 2 Megapixeln in diesem Ausnahmefall aus.

Für alle anderen Verwendungszwecke raten Experten zu einer höheren Auflösung, da die aufgezeichneten Bilder und Videos sonst von recht unscharfer Qualität sind. Gerade für Nachtaufnahmen stellt eine gute Auflösung die Voraussetzung für erkennbares Informationsmaterial dar.


8. Können Aufnahmen einer IP Überwachungskamera als Beweismaterial verwendet werden?

Vor Gericht haben Aufzeichnungen einer IP Kamera als Beweismittel nur dann Bestand, wenn sie ohne Ton aufgenommen wurden. Zum Zwecke einer Überführung von Dieben oder Straftätern anderer Art sollte dementsprechend auf das Einschalten des Mikrofons verzichtet werden.


9. Stellt eine Wildkamera eine adäquate Alternative zur klassischen IP Kamera zur Überwachung dar?

Zur sicherheitsrelevanten Überwachung eines Innen- oder Außenbereiches kann die Wildkamera keinesfalls empfohlen werden, da sie im Gegensatz zu einer IP Kamera ein sehr langsames Auslöseverhalten aufweist. Erst ein verzögerter Bewegungsmelder setzt die Aufnahme von einigen wenigen Bildern in Gang. Zudem besitzt die Wildkamera einen stark eingeschränkten Blickwinkel, der in der Regel nicht den zu kontrollierenden Bereich erfasst.


10. Welches sind die führenden Hersteller von IP Kameras zur Überwachung?

Zu den erfolgreichen Anbietern für Videoüberwachungssystemen zählen derzeit Netgear und Instar, aber auch Samsung, Floureon, HooToo, Foscam und Trendnet und D-Link.

Diese Hersteller liefern hochwertige Markenqualität und bieten einen guten Kundenservice.


11. Welches Zubehör gibt es für IP Überwachungskameras?

Neben Speichermedien wie SD- Karten, Akkus, diverse Kabel und Wandhalterungen bieten Hersteller von IP Kameras zur Überwachung ebenfalls die Materialien für die nachträgliche Ausrüstung der Geräte mit zusätzlichen Funktionen an. Mikrofone und Lautsprecher sind ebenso erhältlich wie IR- Strahlern, welche die Nachtsichtaufnahme verbessern.


12. Wie funktioniert eine IP Kamera?

Eine IP Kamera zeichnet Bilder oder Videos auf und leitet diese Informationsdaten an ein IP Netzwerk weiter. Aus diesem Grund wird sie häufig auch als W-LAN Kamera bezeichnet. Der Benutzer einer solchen Kamera kann die Aufnahmen dann über ein Endgerät abrufen. Dazu lässt sich ein Smartphone, ebenso wie ein PC, Blackberry oder Tablet benutzen.

Der Zugriff auf die Bilder ist von jedem beliebigen Ort aus möglich und sollte dementsprechend vor dem Zugang Dritter geschützt sein.


13. Welche Funktionen sollte eine gute IP Kamera besitzen?

Eine gute IP Kamera wird nicht unbedingt an der Anzahl der vorhandenen Funktionen gemessen. Relevant für die Hochwertigkeit ist vielmehr die Qualität der Ausrüstung sowie die Einfachheit der Handhabung für den Benutzer. Merkmale wie Nachtsichtaufnahme, Geräusch-, Bewegungs- oder Gesichtserkennung sprechen für eine gute IP Kamera, sind aber nicht für jeden Verwendungszweck notwendig.

Eine hohe Auflösung und ein weiter Blickwinkel bilden die Grundvoraussetzungen einer guten IP Kamera zur Überwachung. Die übrigen Eigenschaften wählt der Käufer je nach individuellen Bedürfnissen und Einsatzbereich der Videoüberwachung aus.


IP Kamera für Zuhause

14. Welche Vorteile bietet eine IP Kamera?

In erster Linie bieten IP Kameras zur Überwachung den Vorteil, das Bedürfnis nach Schutz und Sicherheit zu befriedigen. In Zeiten stetig steigender Kriminalitätsraten sind die wachsenden Verkaufszahlen von Videoüberwachungssystemen deshalb kaum verwunderlich.

Ebenso im privaten als auch im Geschäftsbereich beugt allein die Anbringung einer Kamera Einbrüchen, Diebstählen, Überfällen und Vandalismus vor. Dies bedeutet eine erhöhte Sicherheit für Leib und Leben, aber ebenfalls einen Schutz des Eigentums.

Kommt es dennoch zu einer Straftat im überwachten Areal, liefern die Aufnahmen der IP Kamera zur Überwachung wichtige Beweise gegen die Verbrecher. Anhand des Bildmaterials können die Straftäter verfolgt und zur Rechenschaft gezogen werden. Dieser Beitrag der Videoüberwachungssysteme dient dem Schutz der gesamten Bevölkerung.


15. Welche Nachteile bringt eine IP Überwachungskamera mit sich?

Gegner von Videoüberwachungssystemen kritisieren den Eingriff in die persönlichen Rechte der aufgezeichneten Personen. Sie unterstellen den Betreibern der Kameras ein überhöhtes Kontrollbedürfnis und befürchten das Szenario einer permanent kontrollierten Gesellschaft im sogenannten Überwachungsstaat.

Die steigende Kriminalitätsraten lassen diese Stimmen jedoch stetig leiser werden. Der Wunsch nach Schutz und Sicherheit überwiegt gegenüber der beängstigenden Kontrolle jeder Bewegung.


16. Wie lassen sich die verschiedenen Modelle der IP Kameras zur Überwachung unterscheiden?

In der Regel werden IP Kameras zur Überwachung zunächst nach ihrem Einsatzgebiet in Innen- und Außenkamera eingeteilt. Die IP Überwachungskamera für den Außenbereich stellt dabei die robustere Variante dar, welche auch häufig über mehr Funktionen verfügt.

Daneben unterscheiden Experten die analogen von den IP Überwachungskameras, wobei letztere dem aktuellsten Stand der Technik entsprechen. Sie bieten neben einer höheren Auflösung der Bilder, eine leichtere Installation und liefern dem Benutzer mehr Optionen, dass aufgezeichnete Informationsmaterial zu extrahieren.


17. Was muss beim Kauf einer IP Kamera Beachtung finden?

Im Allgemeinen sollte vor dem Kauf einer IP Kamera die eigene individuelle Bedürfnisse und Ansprüche an die Ausstattung des Gerätes analysiert werden. Dabei ist der Einsatzzweck von entscheidender Bedeutung. Nach gründlicher Information über die möglichen Funktionen einer Kamera erfolgt die Entscheidung über die benötigten Eigenschaften, um dann die Auswahl des persönlich passenden Modells zu treffen.


18. Welche Einsatzgebiete gibt es für IP Überwachungskameras?

Aufgrund der enormen Vielfalt verschiedener Kameraausführungen sind für deren Einsatzbereichen fast keine Grenzen gesetzt.

Die unterschiedlichen technischen Merkmale ermöglichen die Verwendung von IP Kameras zur Überwachung sowohl im Innen- als auch im Außenbereich, für große und kleine Gebiete beziehungsweise Räume, bei Tag und bei Nacht, zu jeder Jahreszeit und zu fast jedem Zweck. Unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen erlaubt die IP Kamera den Schutz des Eigentums und der körperlichen Unversehrtheit. Ebenso lässt sich die Überwachungskamera aber auch einfach dafür einsetzen, hin und wieder zu kontrollieren, ob daheim alles in Ordnung ist, wenn du nicht vor Ort bist.

Die Gewissheit, dass der Herd ausgestellt, die Fenster geschlossen sind und das Haustier nicht gerade dabei ist, die Wohnung zu zerlegen kann beispielsweise sehr beruhigend sein. Ein beliebter Verwendungszweck der IP Kamera findet sich zudem im Kinderzimmer: Der Einsatz einer solchen Kamera als Alternative zum Babyphone erfreut sich wachsender Beliebtheit.


19. Seit wann gibt es IP Überwachungskameras?

Die erste erfasste Videoüberwachung von öffentlichen Plätzen fand 1958 in München statt. Erst in den 70er Jahren nahm die Verwendung von IP Kameras zur Überwachung durch Polizeibehörden und Sicherheitsinstanzen deutlich zu. Immer mehr Bahnsteige, Flughäfen und Warenhäuser wurden durch die inzwischen technisch verbesserten Kameras kontrolliert. Hintergrund bildeten die damals verstärkten Aktivitäten der RAF, vor denen es die Bevölkerung zu schützen galt.

Die Entwicklung digitaler Kameras begann im Jahre 1981. Die heute qualitativ und technisch hochwertigen Modelle sind in ihrer einfachen Handhabung für jedermann sowie in ihrer enormen Funktionalität mit den Ausführungen von früher kaum noch vergleichbar.


20. Darf eine IP Kamera im privaten Bereich ohne Einschränkung eingesetzt werden?

Auch der Einsatz einer IP Kamera im Privatbereich ist nicht ohne Einschränkungen erlaubt. Ebenso wie für Unternehmer begrenzen die gesetzlichen Bestimmungen die Installation der Kamera insbesondere bezüglich ihres Blickwinkel.

Die Aufzeichnung der Kamera muss dabei auf das Eigentum beschränkt sein. Öffentliche Wege und Straßen, sowie Nachbargrundstücke dürfen nicht gefilmt werden.

Außerdem ist jede Person, welche in das Bild einer IP Kamera tritt auf diese aufmerksam zu machen. Im Außenbereich gilt es dementsprechend Hinweisschilder anzubringen, innen reicht es, Besucher mündlich auf das Überwachungssystem hinzuweisen.


21. Wie darf eine IP Überwachungskamera im Außenbereich angebracht werden?

Im Bereich des privaten Eigentums darf die Kamera zur Überwachung im Außengelände installiert bei freier Ortswahl installiert werden. Bezüglich des aufgenommenen Bildausschnittes müssen jedoch gesetzliche Regelungen Beachtung finden.

Weder dürfen öffentliche Wege und Straßen im Blickwinkel der Kamera erfasst, noch das Nachbargrundstück in die Aufzeichnung einbezogen werden. Ob nur eine Live- Übertragung der Bilddaten stattfindet oder die Informationen auf einem Speichermedium gespeichert werden, ist dabei unerheblich. Um nicht mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten, sollte die Anbringung der IP Kamera unbedingt rechtskonform erfolgen.



22. Wie funktioniert die automatische Bewegungserkennung?

Kameraausführungen mit automatischer Bewegungserkennung besitzen einen integrierten Bewegungssensor, welcher jede Bewegung innerhalb des Blickwinkels der Kamera erkennt. Je nach Einstellung der IP Kamera führt diese den geforderten Befehl aus: Sie zoomt den Bildausschnitt der Bewegung an, sie verfolgt diesen, sie löst sofort einen Alarm aus, startet eine Videoaufzeichnung oder sendet zum Beispiel eine E- Mail an den Benutzer der Kamera.

Die Ausführung des Befehls erfolgt allerdings im Falle jeder Art von Bewegung, sodass auch eine Katze oder ein Vogel beispielsweise den Alarm auslösen könnte.


23. Wie funktioniert die Gesichtserkennung?

Heutige IP Kameras zur Überwachung gelingt die Unterscheidung einer fremden Person von den im Haushalt lebenden Personen. Dazu müssen lediglich sämtliche bekannten Gesichter per Scan in das Betriebssystem der Kamera integriert werden.

Nach der Erfassung und Speicherung aller beispielsweise im Haushalt lebenden Gesichter erkennt dieses intelligente Überwachungskameramodell fremde Menschen. Betritt eine verdächtige Person den kontrollierten Raum oder Bereich löst je nach Einstellung eine Alarmfunktion aus, schickt eine E- Mail an den Betreiber oder startet die Videoaufzeichnung.


24. Was kostet eine gute IP Kamera für den Hausgebrauch?

Ohne die individuell unterschiedlichen Anforderungen und Bedürfnisse an die Ausrüstung der Kamera zu kennen, lässt sich diese Frage nur schwer beantworten. Je weniger Funktionen die Kamera erfüllen soll, umso günstiger kannst du in der Regel die IP Kamera kaufen. Im Durchschnitt gibt ein Käufer mit gewissen Ansprüchen an die Kamera um die 200 € für das Wunschmodell aus.


25. Ersetzen schwenkbare Kameramodelle die IP Kamera Sets?

Wer ein großes Areal mit einer Videoüberwachung kontrollieren möchte, spart mithilfe eines schwenkbaren Kameramodells am falschen Ende. Zum Einen weisen die schwenkbaren Monitore bei ständiger Benutzung einen schnellen Verschleiß auf. Zum anderen schaffen es geübte Täter der Bilderfassung geschickt auszuweichen. Ein Kamera Set stellt an dieser Stelle die empfehlenswerte Alternative dar.


26. Gibt es Mini Kameras zur Überwachung?

Einige Hersteller bieten neben den klassischen Formen der IP Kamera auch sehr kleine Varianten an. Ebenso sind in Alltagsgegenständen versteckte Überwachungskameras beispielsweise in Brillen, Feuerzeugen, Bewegungs- und Rauchmeldern, Uhren oder Kugelschreibern erhältlich. Im Hinblick auf die rechtlichen Beschränkungen zum Thema Videoüberwachung machen diese Kameraausführungen für den Normalverbraucher jedoch wenig Sinn.


27. Welchen Effekt haben IP Kameras mit Blinklicht?

Entgegen der landläufigen Meinung, eine Kamera mit Blinklicht würde Kriminelle abschrecken, ist das Gegenteil der Fall: Verbrecher vermuten hinter der Kamera mit blinkendem Licht eine Attrappe, sodass diese keinerlei abschreckende Wirkung mehr besitzt. Experten raten daher auf jegliche Blinklichter an der Kamera zu verzichten.


28. Wie wird die Kamera zur Überwachung optimal positioniert?

Unter Beachtung der Reichweite und des maximalen Blickwinkels der IP Kamera gilt es die ideale Position der Bildaufnahme durch das Ausprobieren der gegebenen Möglichkeiten herauszufinden. Eine zu hohe Installation der IP Kamera liefert jedoch wegen der Vogelperspektive wenig scharfes Bildmaterial.

Eine Höhe von 3,50 Metern gilt hier als Maximum. Um einer Deinstallation der Beschädigung des Gerätes vorzubeugen sollte allerdings auch die Mindesthöhe von 2 Metern eingehalten werden.


29. Welche Netzwerkgeschwindigkeit ist für eine IP Kamera notwendig?

Die optimale Netzwerkgeschwindigkeit für eine IP Kamera dieser Art liegt über 16 Mbit/s. Darunter liegende Geschwindigkeiten verursachen Verzögerungen beim Datentransfer. Je höher die Bandbreite, desto besser fällt außerdem die Qualität der Bilder aus. Idealerweise steht für den Betrieb der Überwachungskamera eine eigene Leitung zur Verfügung.

Nur im Falle einer besonders schnellen Verbindung, zum Beispiel bei einer direkten Glasfaserleitung, wird diese Einrichtung unnötig.